Word Clock die Erste!

Hallo Leute! Wie ich das letzte mal schon geschrieben habe, gibt es ein neues Projekt: Die „Word Clock“. Dazu möchte ich euch nun ein paar Zeilen schreiben. Das ganze soll übrigens wieder eher ein Tutorial als ein Bericht werden, damit ihr auch was davon habt! 😀
Nun zur Word Clock. Dazu gibt es im Netz sehr, sehr viele verschiedene Versionen, Beschreibungen, Tutorials, Bilder und How To’s. Trotzdem werde auch ich hier meine Vorgehensweise beschreiben, da viele der Tutorials fehlerhaft oder umständlich (und meist auf englisch ) geschrieben sind. Zuerst einmal: Ich habe mich für die (meiner Meinung nach) einfachste und günstigste Version entschieden. Diese kann also „nur“ die Zeit anzeigen, sie hat 2 Buttons zum Zeit einstellen und man kann die LED’s dimmen. Außerdem verwende ich nicht für jeden Buchstaben eine einzelne LED sondern ich nutze für komplette Wörter ein Stück LED-Sreifen den ich hier noch rumliegen habe :D. Es gibt mittlerweile auch Uhren, die RGB LEDs verbaut haben, die die Uhrzeit per Funk abfragen usw. Aber ich wollte erstmal das einfachste vom einfachen, aufrüsten kann man ja dann immernoch 😉
Also nun endlich zum ersten Teil des Tutorials: Die Technik
Das Hirn der Uhr ist ein AtMega328P, wie er auch im Arduino Uno zu finden ist. Dieser schickt die Infos zu 3 Schieberegistern, welche wiederum Darlington IC’s (Quasi sowas wie digitale Relais) ansteuern. Diese schalten dann die LEDs an und aus. Soviel zur Funktionsweise. Wie das alles verkabelt werden muss, seht ihr HIER. Alle Bauteile gibt es bei Conrad. Kosten der Technik sind ca. 20 Euro. Alles in allem habe ich ungefähr 3 Stunden zum löten gebraucht. Das ganze sieht zum Schluss dann ungefähr so aus:
 P7090035
In einem Eck ist noch ein Stepdown Converter miteingelötet, da die ganzen Chips 5V brauchen, die LEDs aber mit 12V gespeist werden.
Den Code habe ich ebenfalls schon fertig aus dem Netz geholt und ans Deutsche angepasst (z.B. Fünfundzwanzig vor … statt twentyfive to … oder halb zehn statt half past nine…). Den Code könnt ihr HIER herunterladen. Programmiert wird über die offizielle Arduino Software. Und das war bei mir der blanke Horror, darum hier ein paar Worte dazu. Die Platine hat 5-6 Pin’s (GND,VCC,TX,RX und DTR) diese sind eigenltich zum Programmieren gedacht. Dafür braucht man einen USB to Serial Programmer. Davon gibt es hunderte (verschiedene) auf eBay für ein paar Euro. Ich habe mir auch so einen gekauft und musste danach leider nach Stundenlanger Fehlersuche feststellen, dass viele gefälschte nicht funktionstüchtige Chips auf dem Markt sind. Meiner hat mir sogar den AtMega zerstört. Also lieber zu (teureren) Orignalen greifen oder, so wie ich, man kauft sich einfach einen kompletten Arduino Uno (für ~ 6Euro) und hat damit keinen Stress. Denn man kann den Chip einfach mit dem Arduino programmieren und denn dann auf die eigene Platine stecken.
Und das war es eingentlich auch schon mit der Technik. Jetzt muss man nurnoch die LEDs anlöten und schon läuft das Ding. Das nächste mal gibt es dann den Teil mit dem Rahmen usw. Ich hoffe das war jetzt nicht zu viel Text & Info 🙂
Bis zum nächsten mal!

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