Neues Projekt: Die Solar-Ladestation

Es ist Zeit für ein neues Projekt. Dieses hat aber eher weniger mit Einrichtungsgegenständen bzw. Möbelstücken zu tun sondern mit nackter, gnadenloser Technik 😀 Aber vielleicht findet ja der ein oder andere doch gefallen daran. Was ich also vorhabe: Das ganze soll eine kleine Ladestation für USB-Geräte (z.B. Handy’s, Tablet’s, alles andere USB-aufladbare), für meine Bohrmaschinen Akkus und normale „Batterie Akkus“ (also AA,AAA, usw.) sowie einzelne Li-Ion Akkus (z.B.18650, 3.7V) werden.

An sich ist das wohl nichts besonderes. Allerdings möchte ich dazu das ganze mittels Arduino überwachen, protokollieren und in gewisserweiße auch steuern. Hier mal eine Liste wie ich mir das ganze vorstelle 😉

  • Der Arduino (Nano) wird selbst über das Solarpanel bzw. Akku betrieben
  • Es soll die Temperatur von Akku, Solarpanel und Spannungsregulatoren überwacht werden und bei Bedarf Einspeisung bzw. Entnahme in den Akku gestoppt werden.
  • Es wird eine Anzeige über alle aktuellen Temperaturen, Akkufüllstand & Akkuspannung, aktuelle Einspeisung (in W), aktuelle Entnahme (in W), gesamte Einspeisung (in kWh), gesamte Entnahme (in kWh) und anderen totaaaal wichtigen Daten geben 😉
  • Der Akkuschutz (Überladung, Tiefenentladeung) wird von einem normalen Solarladeregler übernommen.
  • Damit bei „Stromausfall“ zum Beispiel im Winter die Daten gesamte Einspeisung und aktuelle Einspeisung nicht verloren gehen, werden diese Daten auf eine SD-Karte gespeichert.

Was in später Zukunft passieren soll (Das ist noch nicht sicher und hängt auch davon ab ob sich das ganze auch lohnt in Sachen Effizinzsteigerung):

  • Solarpanel soll der Sonne folgen
  • Solarpanel etc. soll gekühlt werden, mit der Abwärme soll wasser aufgewärmt werden
  • Blei Akku soll gegen LiIon Akkus ausgetauscht werden
  • Statistiken und Livedatenübertragung auf den Info-Mirror

Soviel zudem was ich vorhabe. Auch die ersten Teile sin schon angekommen, nur der Arduino lässt noch auf sich warten.

Das Herzsrück ist dieses Solarpanel Monokristallin, 10W für unter 10 Euro, da Restposten. Der Akku ist ein 12V, 2.2Ah AGM Bleivlies Akku der Firma Offgridtech. Der Laderegler ist ein ziemlich billger Solarladeregler, ohne Einstellmöglichkeiten oder Display. Für meine Zwecke reichts, da ich sowieso alles Digital mache. Es gibt dazu auch keine Beschreibungen was Ladeschlusspannung oder Entladespannung angeht. Nach ein paar selbstversuchen stellt sich herraus das alles genau so sein soll wie es muss. Dazu muss ich allerdings sagen, dass die Ladeschlussspannung mit 14.4V für herkömmliche Blei-Akkus recht hoch gewählt ist. Für AGM-Vlies Akkus passt das allerdings perfekt!

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Das Display ist irgendein Noname Made-in-China LCD Display mit eingebautem SD Karten Slot. Dazu noch ein paar USB und DC Buchsen.

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Den Strom werde ich mit solchen Hall-Sensoren mit ASC712 Chip messen. Zur Temperaturmessung kommt ein alter Bekannter zum Einsatz: Der Dallas DS18B20. Den gabs auch schon hier. Spannungsregler sind die alten, welche ich auch schon für den Wireless Charger benutzt habe.

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Und zum Schluss fehlt nur noch der Arduino. Da kommt ein Arduino Nano inkl. USB Klon zum Einsatz. Und das wars mit der Materialliste auch schon.

Zum Schluss ist zusagen, dass das ganze eher ein „Nebenher-Projekt“ wird. Also kann es durch aus sein, dass ich zwischendrinn etwas anderes machen werde 😉 Ich bin mir auch noch nicht sicher ob ich das ganze als ganzes Projekt aufziehen soll oder eher als Mini-Projekt, da das meiste wohl programmieren als basteln & schrauben ist.

Und warum das ganze, frägst du dich? Schließlich kann man seine Akkus auch einfach an der Steckdose laden. Das geht schneller, einfacher und ist wahrscheinlich selbst auf Dauer günstiger.

Nunja die Antwort ist, weils geht! 😛

Es geht hier nicht primär um Geld sparen (kleine Noitz am Rande: Um die Materialkosten einzusparen muss man den Akku 2800x ganz voll und wieder komplett leer machen ;)) oder um Effektivität, sondern um das Projekt an sich. „Der Weg ist das Ziel“ wie es immer so schön heißt. Außerdem kann man das Teil ja später auch auf Festivals oder mit an den See nehmen und Handy, Lautsprecher oder sonstwas wird nie leer werden. Zumal ich meine (Arduinio-)Programmierkentnisse mal wieder etwas auffrischen und erneuern möchte für spätere Projekte (und die Ausbildung o.o). Und man tut auch noch was für die Umwelt – mehr oder weniger.

Das wars auch schon wieder. Bis zum nächsten mal!

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