Ich lebe! / Smart Mirror BOINC

Mit diesem Post melde ich mich aus der Versenkung. Mein letzter Eintrag war am 20 August und ist damit schon eine ziemlich lange Zeit her. Seitdem war ich weder bei den Projekten noch in den Kommentaren/Mails besonders aktiv. Das lag vorallem daran, dass ich im August die Technikerschule abgeschlossen habe und seit dem 1. September wieder in Vollzeit beschäftigt bin. Derzeit arbeite ich also als Techniker für Automatisierungstechnik in der Raumfahrt/Weltraumsimulation. Das ist ziemlich spannend aber es ist eben auch recht Zeitintensiv – vorallem jetzt zum Ende des Jahres. Nach 2 Jahren entspannter Technikerschule wieder 40-60h die Woche arbeiten (inkl. teilweise Wochenenden und Nachtschichten) ist ein harter Umstieg 😀 Darum war ich quasi fast 4 Monate „weg“.

Jetzt bin ich aber wieder da! Ich habe in den letzten Tagen und Wochen schon wieder einige neue Ideen und Projekte im Kopf, die ich nach und nach im neuen Jahr realisieren möchte. Außerdem werde ich wieder etwas aktiver in den Kommentaren. Zwar nicht mehr so oft aber dafür wieder regelmäßig 🙂

Neben dem kleinen Lebenszeichen habe ich auch noch eine Kleinigkeit für den Smart Mirror bzw. den Raspberry Pi. Und zwar BOINC -Berkeley Open Infrastructure for Network Computing. Ein ziemlich sperriger Name aber eine ziemlich tolle Idee. BOINC ist ein Open Source Projekt und nutzt die Rechenkraft von derzeit über 970.000 PC’s weltweit um wissenschaftliche Themen und Probleme zu bearbeiten und zu lösen. Das reicht von Mathespielereien, über die Entwicklung eines Malaria Impfstoffs und der Suche nach Gravitationswellen bis hin zur Suche nach Außerirdischem Leben. Es sollte also für jeden was dabei sein 😉

Nun, warum erzähle ich das alles?! Der Smart-Mirror nutzt ja bekanntermaßen einen Raspberry Pi, welcher aber selten komplett ausgelastet wird. In meinem Fall (Raspi 2+) liegt die Auslastung bei gerade einmal 35%. Das heißt im Raspberry schlummert BOINC Potenzial 😀 Natürlich hat der kleine Raspberry nicht die Mega Rechenpower aber für das ein oder andere Projekt reichts allemal. Dazu kommt ja auch noch, dass der Pi nur sehr wenig Strom braucht. Und ob er nun 3,5 Watt oder 5 Watt braucht ist dann im Prinzip schon egal. Man kann die zusätzlichen Stromkosten (~3€ im Jahr) ja als kleine Spende an die Wissenschaft ansehen 🙂

BOINC selbst nutzt durch sehr niedrige Priorisierung seiner Tasks immer nur die Rechenleistung, die zur freien Verfügung steht. So werden andere Programme nie behindert. Leider ist das Installieren von BOINC auf dem Raspberry nicht so komfortabel wie das Installieren an einem normalen PC. Darum gibts hier einen kleinen Guide wie man aus dem Pi auch noch das letzt kleine quäntchen Rechenpower sinnvoll nutzen kann 🙂

Nun das war’s auch schon wieder fürs erste. Ich wünsche eine wunderschöne und entspannte Vorweihnachtszeit und auch schon einmal vorsorglich einen guten Rutsch ins Jahr 2017! 🙂

Cheers!

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