Wireless-Charger

Dies hier ist ein selbstgebauter Wireless Charger für Smartphones. Wireless darum, weil man ja nie so genau weis wann ein neuer Stecker Standard kommt oder ob ich vielleicht doch (auch wenn ich es für fast ausgeschlossen halte) zum Apfel wechsle. Wireless geht aber eben mit allen (neuen) Smartphones, selbst mit manchen Tablets.

Das ganze wird also ein Block aus Holz, in dem auf der oberseite eine satinierte Plexi Platte eingelassen ist, worauf dann das Handy gelegt wird. Sobald der Ladevorgang startet wird das Plexi mit LEDs beleuchtet. Und damit das ganze noch etwas professioneller rüberkommt, werden die LED’s nicht einfach an und ausgeschalten sondern Dimmen Ein und Aus. Mit einem Schalter lässt sich die Beleuchtung noch Manuell auf „Automatisch Ein/Aus“ und „Immer Aus“ umstellen, falls einen die Bleuchtung dann doch stört. Die Platine dafür hab ich mit etwas Hilfe selber „entwickelt“ und gelötet. War garnicht so einfach bei diesem Mini SMD Lötstellen irgendwas dran bzw runter zu bekommen. Letztenendes ging es doch (mit einer Menge Heißkleber :D). Das QI Ladegerät gabs für ein paar Euro bei Amazon. Hier also die ersten Eindrücke 🙂
Dazu gibts auch noch ein kleines Video bei dem das Ein und Ausfaden besser zu sehen ist:
Nach geschlagenen 6 Wochen auf den DC-DC Wandler aus China warten gehts weiter! Im Grunde sogar 10 Wochen, denn meine erste Bestellung kam zwar „schon“ nach 4 Wochen an aber leider waren die Teile defekt. Darum nochmal bestellt und jetzt endlich sind sie gekommen – und funktionsfähig! An sich sind diese Teile klasse. Damit lassen sich Spannungen von 32Volt stufenlos auf bis zu 0.7 Volt runterregeln. Außerdem sind sie relativ belastbar, klein und auch ziemlich günstig. Habe mir gleich 5 bestellt – für nichtmal 5 Euro inkl Versandt aus China!
Damit wäre die Elektronik des ganzen eigentlich fertig. Einzig ein USB-Port kommt vermutlich noch dazu, falls man ein anderes Gerät extern anstecken möchte. Die gesamte Schaltung in Betrieb zieht bei 12V ca. 0,54A. Im Leerlauf nichtmal 5mA. Geladen wird mit 2A Leistung (bei 5V natürlich). Außerdem habe ich das Gehäuse angefangen, sprich die ersten Teile sind ausgesägt. Also gibts hier die Bilder von der fertigen „Frankenstein-Platine“ ;D
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Die Platine steckt jetzt in einem Gehäuse aus MDF Resten. Weiß Lackiert von den Resten von meinem Bar Projekt. Der Deckel ist aus den Plexiglas Resten meines Spiegels und etwas Papier darunter, damit der Licht gleichmäßiger durchscheint und damit man die Platinen (und den ganzen Kabel-Verhau) nicht sehen kann. Das Teil ist quasi Recycling pur! :D Außerdem hat das Gehäuse noch 2 Bohrungen auf der Rückseite bekommen, damit im inneren etwas Luftzirkulation herrschen kann, da mir sonst der Spannungsregler abraucht. Dazu noch ein Loch für das Stromkabel und ein Schlitz für den Lichtschalter. Das wars eigentlich auch schon. Hört sich wenig an, war aber doch relativ viel Arbeit. (+Mehrere Wochen Wartezeit für die Elektonikteile). Alles in allem hat mich das Teil um die 15 Euro und viele Stunden Arbeit gekostet. Nichts desto trotz bin ich zufrieden mit dem Ergebnis :) Und hier gibts jetzt die Bilder und ein kleines Video:
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Außerdem gibts hier noch ein paar Bauteile die ich verwendet habe:

 

7 Kommentare zu “Wireless-Charger”

  1. Guten Tag,

    würde mal gern wissen wo du jetzt genau die Kabel angeschlossen hast die von der Platine des QI Ladegeräts zur Elektronik für die LED´s hin geht? Sprich die Kabel auf der Platine wo der Heißkleber drauf ist? 😀
    Hast du die direkt auf die Leiterbahnen gelötet?
    Wie Viel Spannung liegt denn an der Stelle an? 5V vom Netzteil?

    MfG

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    1. Hallo,
      an der Stelle war eine kleine SMD LED die geleuchtet hat, wenn man ein Handy zum laden drauflegt. Diese Led habe ich abgelötet und stattdessen meine Platine an der Stelle angelötet. Welche Spannung da anlag weiß ich nicht mehr genau. Irgendwas zwischen 2 und 5V.
      Grüße

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  2. Hey, zuersteinmal SUPER Projekt! Ich versuche deine Konstruktion nachzubauen, wobei ich sie in meine Nachtschränkchen integrieren will ( Handy auflegen, laden beginnt,Led´s dimmen auf ). Jetzt bin ich in Sachen Elektro nicht sonderlich bewandert und wollte dich bitten neben deinem Schaltplan die genauen Bausteine aufzulisten. zbs „Kondensator C1 1mF“, aber welchen? finde zig verschiedene bei zbs reichelt.de und weiß einfach nicht welche die richtigen sind.Desweiteren will ich keine 4 einzelnen LED´s mit Widerstand verlöten, sondern einen LED Stripe der ja die Wiederstände bereits verbaut hat. Das sollte aber nichts an dem Rest des Schaltplanes ändern oder?

    Vielen Dank im Vorraus

    PS: Mach weiter so, ich freue mich bereits auf weitere Projekte von dir!

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    1. Hallo Petkau,
      danke ersteinmal für deinen Kommentar und dein Lob 😉
      Als Kondensator reicht ein ganz normaler Elektrolyt Kondensator 10V oder 16V. z.B. https://www.reichelt.de/Elkos-radial-105-C-1000-5000h/RAD-FC-1-000-10/3/index.html?&ACTION=3&LA=2&ARTICLE=84694&GROUPID=4000&artnr=RAD+FC+1.000%2F10
      Der Wert des kondensators entscheidet übrigens wie schnell die LEDS An und Aus Dimmen. Da kann man also ein paar andere Werte ausprobieren.
      Für die Widerstände nimmst du am besten irgendwelche. Egal Ob Metall- oder Kohleschicht oder was auch immer. Die Werte der Widerstände stehen ja im Plan.
      Deine Idee mit dem Stripe wird allerdings etwas schwieriger. Dafür ist der Schaltplan nicht ausgelegt. Der ist genau auf die 4 LEDs „zugeschniten“.
      Das heißt, dass der Schaltplan im Prinzip zwar so bestehen bleibt, aber so gut wie alle Bauteile gegen andere ausgetauscht werden müssten, da ein Stripe natürlich viel mehr Strom zieht als 4 kleine LEDs.

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  3. Moin Moin
    Auch von mir erst mal Danke für das hochladen deiner ganzen tollen Projekte.
    Ich bin auch grade dabei mir dieses Ladegerät zu bauen, aber ich wüsste gern von dir was das für LEDs sind die so groß streuen?
    Bei mir bekomme ich nur punktuell Licht aufs Papier.

    Wäre cool wenn du mir da weiter helfen würdest.

    Gruß Matze

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  4. Hey Ho
    Cooles Projekt ich habe das Faden mit einer „soft-pwm“ Bibliothek und einem Arduino Nano realisiert. 😉 Danke nochmal, dass du hier alles veröffentlichst.

    Gruß Matze

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