Word Clock v2 Teil 1: Gehäuse

Am besten beginnt man mit dem Gehäuse. Bei mir ist das Gehäuse, wie schon in der Version 1, aus 8mm MDF. Es besteht aus 4 Seitenteilen und einem Mittelteil und wurde Millimeter genau vor meine Haustüre geliefert ;). Je nachdem wie groß die Word Clock am Ende werden soll, muss man seine Maße anpassen. Hier mal meine Maße (Word Clock misst am Ende 38,4cm x 38,4cm x 6cm)

Wie man schon sieht kommt die große Platte in die Mitte des Rahmens, sodass nach vorne (wo die LEDs hinkommen) min. 2cm Abstand bis zur Plexiplatte ist. Das Plaxiglas ist dann 38,4cm x 38,4 cm groß und hat 3mm Dicke.

Für die Buchstaben selbst, habe ich mich wieder für Fotokarton entschieden. Das hat einfach den Vorteil, dass man diesen z.b. gegen andere Farben austauschen kann, ohne die ganze Plexiglasplatte tauschen zu müssen. Diesen habe ich online Lasern lassen und zwar bei formuor.de. Dort kann man ganz einfach ein Design lasern lassen. Ich habe also als Grundform 38.4 x 38.4 Fotokarton und als Ausschnitt im Monospace Font (Wichtig!)  gwählt. Der Text ist bei mir folgender:

E S K I S T A F Ü N F
U N D Y Z W A N Z I G
Z E H N V I E R T E L
V O R H A L B N A C H
N E U N A U L F Ü N F
E I N S E L F Z W E I
D R E I A U J V I E R
S E C H S N L A C H T
S I E B E N Z W Ö L F
Z E H N E U K N U H R

Nicht von den unsymmetrischen Aussehen täuschen lassen. Im „Monospace“ Font ist das schon rechteckig. Außerdem kann man natürlich die Wörter anpassen. Zusätzlich habe ich unten mittig noch 4 Löcher für die Minutenanzeige und 4 Löcher in den Ecken zur Befestigung eingefügt. Am Ende sieht das dann ca. so aus:

Wordclockv2_Design

Und jetzt keine Angst, das musst du nicht selber machen 😉 hier Wordclock_v2_SVG kannst du meine Version als *.svg File herunterladen und bei formulor.de hochladen (vorher noch als Material Fotokarton (300g/mm², 384 x 384 mm) auswählen) und das ganz einfach bestellen 😉 Kosten derzeit sind 12.36 € zzgl. Versandkosten. Dort kann man auch gleich noch Plexi bestellen. Und nein, mich bezahlt keiner dafür. Ich finde die Seite einfach klasse und möchte sie euch weiterempfehlen. 😉 Damit man später nicht durch die Buchstaben schauen kann, braucht man noch einen Diffusor. Ich habe dafür normales Kopierpaier hergenommen und einfach auf die Rückseite geklebt. Allerdings sollte man aufpassen, dass Überlappungen von 2 Seiten Papier nicht direkt bei einem Buchstaben sind, sondern daneben/darüber, da man dass sonst sehen würde wenn die LEDs leuchten.

Falls man die automatische Dimmfunktion miteinplant sollte man an eine Seite ein Loch für den Fotoresistor bohren. Hat man die MDF Platten zusammengeschraubt oder geklebt und abgeschliffen kann man den Rahmen auch schon lackieren. Danach geht es an das Gitter. Dafür habe ich mal wieder Karton von einer Cornflakes Packung hergenommen. Es geht aber natürlich jedes Material, dass Lichtundurchlässig ist. Daraus habe ich 3cm dicke und 36,8 cm lange Streifen ausgeschnitten. Bei 1 cm kommt ein Knick/Falz. Diesen brauche ich um die Streifen festzukleben. Somit sollte die Oberkante des Streifens bündig mit der Kante des Rahmens sein. Nun misst man einfach von dem gelaserten Karton von oben bis zwischen der ersten und zweiten Zeile (bei mir sind das 7cm) und klebt den ersten Streifen eben diese Länge weg von der Außenkante des Rahmens. Das macht man mit allen Zeilen. Als „Worttrenner“ habe ich normalen Pappkarton genommen. Auch hier geht natürlich wieder jedes Material. Dort geht man dann ebenso vor, wie bei den Zeilen. Man misst beim gelaserten Karton die Länge von der Seite bis zum Wortende und klebt dann dort das Stück Pappe ein. Bei den Bildern oben seht ihr meine Einteilung der Wörter. Dies ist mitunter das aufwändigste und vielleicht auch langweiligste, jedoch zahlt sich hier genauigkeit aus! Je besser alles passt, desto besser ist später die Ausleuchtung der Wörter.

Zum Schluss bohrt man noch in jedes „Abteil“ in dass später LEDs kommen noch ein Loch um später die Kabel durchführen zu können.

Natürlich ist das alles nur ein Vorschlag meinerseits bzw. meine Version. Jeder kann das Gehäuse machen wie er möchte 😉

Hier gehts zu Teil 2.

12 Kommentare zu “Word Clock v2 Teil 1: Gehäuse”

  1. Hey danke dass du dieses tolle Projekt hier mit uns teilst.
    Ich bin hin und weg. Nun aber eine Frage. In der ersten Zeile steht esKistA.
    Da ist ein K und ein A wo nicht durch eine Wand getrennt ist. Das kann doch so nicht
    richtig funktionieren oder sehe ich da etwas falsch.

    Gruss Thorsten

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  2. hey, vielen dank für das tutorial – aber entweder bin ich zu blöd oder in den svgs sind nur die vorlagen von formuor drin, aber nicht deine pfade. mache ich was falsch?
    lg

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  3. Leider sind die svgs leer, wenn ich sie mit Inkscape öffne.
    Gibt es die Dateien nochmal oder kannst du auch sagen warum gleich drei verschiedene Dateien dabei sind?

    Danke!

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  4. Wenn man bei Inkscape nahe hinzoomt sieht man die erforderlichen Schnittlinien in den Dateien. Keine Ahnung ob es funktioniert, werde es einfach mal probieren. Wenn die Ware ankommt poste ich das Ergebnis.

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  5. Nach einigen Problemen mit dem Lieferdienst sind die Kartons angekommen.Hat ohne Probleme funktioniert, schöne und klare Ausschnitte , alles so wie es sein soll 😉

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  6. Ein paar Fragen wegen den svgs und die Ergbnisse davon:
    Wofür die ist Punzen Datei?
    Welches Material würdet ihr empfehlen für das Plexi/Acrylglas?

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  7. Meine Bestellung der Fotopappe ist angekommen.
    Nun sind da ja noch die Innenteile der Buchstaben auf einer Extrapappe. Wie gehe ich nun am besten vor?
    Weißes Papier auf die Rückseite kleben und dann die Innenseite der Buchstaben auf das weiße Papier kleben?
    Wie seid ihr vorgegangen? Der Schritt wird ja im Guide leider ausgelassen.

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    1. Hallo Philipp, du beklebst wie schon von dir beschrieben die Rückseite des Kartons mit Papier (Transparentpapier am besten) und kannst dann die Punzen einkleben.

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